Harmonie und Produktivität am neuen hybriden Arbeitsplatz

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CIOs müssen gleichermaßen für das Wohlbefinden und die Produktivität ihrer Belegschaft am hybriden Arbeitsplatz sorgen.

Vor der Pandemie bauten ManagerInnen auf eine Teamkultur mit stets präsenten Büroangestellten. Über viele Jahre förderten und entwickelten sie Produktivität, Zusammenarbeit, Enthusiasmus und Teamgeist und banden neue KollegInnen schrittweise in das Team ein.

Doch all das änderte sich mit den Corona-bedingten Lockdowns. Das herkömmliche Vor-Ort-Arbeitsmodell wurde schlagartig obsolet und ManagerInnen hatten alle Hände voll zu tun, den Zusammenhalt, das Engagement, die Produktivität und die Zufriedenheit in den virtuellen Teams aufrechtzuerhalten. Für viele Unternehmen bedeutete dies, praktisch von heute auf morgen Veränderungen vorzunehmen, die sich unter normalen Umständen über Jahrzehnte entwickeln. Deshalb überrascht es kaum, dass viele CIOs davon berichten, mehrjährige digitale Transformationsinitiativen auf einen Zeitraum von wenigen Monaten zu komprimieren.

Heute sind die Teams der meisten Unternehmen auf verschiedene Standorte verteilt und arbeiten in der Regel von zu Hause aus. Sie nutzen Cloud-Anwendungen und virtualisierte Desktops, während sie an Zoom-Konferenzen teilnehmen (und hin und wieder nachsehen, ob die Kinder ihre Schularbeiten machen). Unter Umständen müssen einige Teammitglieder weiterhin vor Ort arbeiten – und mit den zunehmenden Lockerungen und neuen Richtlinien für die Rückkehr ins Büro, werden es mit Sicherheit wieder mehr werden.

All dies führt zu einem zunehmend hybriden Arbeitsplatz, der ManagerInnen vor die Herausforderung stellt, die Teammoral, den Teamgeist und den Fokus des Teams aufrechtzuerhalten und dabei gleichzeitig die Bedürfnisse der einzelnen MitarbeiterInnen zu erkennen, zu verstehen und ihnen gerecht zu werden.

Die technologische Abhängigkeit und die neuen Arbeitsformen weisen dem CIO eine zentrale Rolle zu, wenn es darum geht, eine positive hybride Arbeitsplatzkultur zu schaffen. Prognosen aus der Zeit vor der Corona-Pandemie, wonach CIOs genauso wichtig für den Kulturwandel sind wie PersonalleiterInnen, haben sich offenkundig bewahrheitet. Jetzt ist es an diesen Führungskräften, sich dieser Herausforderung zu stellen – und zwar schnell.

Die Herausforderungen verstehen

CIOs, IT- und andere operative Führungskräfte können in der Pandemie nur dann erfolgreich sein, wenn sie eng mit Personalleitung und Geschäftsführung zusammenarbeiten. Sie sollten gemeinsam die Bedürfnisse ihrer Belegschaft prüfen und eine Umgebung schaffen, in der MitarbeiterInnen das Gefühl haben, gehört zu werden, und in der flexibles Arbeiten gefördert wird.

Die jetzt etablierten Prinzipien werden sich auch in Zukunft durchsetzen. Und auch wenn einige MitarbeiterInnen wieder ins Büro zurückkehren, ist flexibles Arbeiten nicht mehr wegzudenken und viele werden darauf bestehen, langfristig nur begrenzt im Büro zu arbeiten.

Die Schaffung der richtigen Kultur erfordert ein fundiertes Verständnis der neuen Herausforderungen und Chancen am Arbeitsplatz. Eine aktuelle Umfrage von Dell Technologies und VMware unter 5.700 EntscheidungsträgerInnen weltweit zeigt einige der größten Hindernisse für erfolgreiches Arbeiten im Homeoffice auf. Etwa 62% der EntscheidungsträgerInnen gehen davon aus, dass sich ihre Teams isolierter fühlen. Sechs von zehn Befragten fühlen sich gezwungen, auch außerhalb der Arbeitszeiten online sein zu müssen. Dies gilt insbesondere für jüngere MitarbeiterInnen. Selbstverständlich müssen diese Herausforderungen angegangen werden: ManagerInnen und ihre Teams sollten ohne größere Probleme in der Lage sein, sich darüber zu verständigen. Da MitarbeiterInnen nicht mehr pendeln müssen, gewinnen sie wertvolle Zeit. Führungskräfte sollten allerdings davon absehen, ihnen deshalb weitere Aufgaben aufzubürden.

Positiv bewerten hingegen mehr als zwei Drittel der Umfrage-Teilnehmer, dass sich das Stressniveau ihrer Teammitglieder durch das Arbeiten von zu Hause verringert habe, insbesondere wenn sie sich um Kinder oder ältere Angehörige kümmern müssen. Bemerkenswert ist, dass Innovationen heute an mehr Orten denn je entstehen, wobei drei Viertel der EntscheidungsträgerInnen angeben, regionale Teams seien besser in der Lage, Entscheidungen zu treffen. Es ist enorm wichtig, diesen verteilten Ideenquellen Gehör zu schenken und mit ihnen zu experimentieren.

Kulturwandel aus der ersten Reihe anführen – und zuhören

Wenn sich CIOs über die Herausforderungen und Chancen im Klaren sind, haben sie die Möglichkeit, den Wandel effektiv voranzutreiben und zu unterstützen. Jede Transformation des Arbeitsplatzes muss aus der ersten Reihe heraus geführt werden. IT-Führungskräfte müssen also ihr eigenes Engagement unter Beweis stellen und ein gutes Vorbild in Bezug auf die Arbeitsweise und den Umgang mit anderen sein. Zwischenmenschliche Qualitäten wie Empathie und Mitgefühl werden von großer Bedeutung sein. Dies gilt auch für die Fähigkeit, die Herausforderungen anderer zu verstehen und so gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Die Umstellung auf Remote-Arbeit bedeutet nicht, dass MitarbeiterInnen zu Robotern werden, die nur noch auf ihre Befehle warten. Das Fehlen zwischenmenschlicher Interaktionen sollte durch eine bessere Kommunikation und gutes Zuhören ausgeglichen werden.

Um sich die Unterstützung ihrer Teams sichern können, müssen CIOs ihren MitarbeiterInnen ein Gefühl der Mitverantwortung für den kulturellen Wandel geben – nicht zuletzt, da diese sowohl die treibende Kraft als auch Gegenstand jeder Transformation sind. Bei einem Kulturwandel ist unbedingt zu berücksichtigen, dass es sich sowohl um einen Top-down- als auch einen Bottom-up-Prozess handelt. CIOs müssen den Rahmen der anfänglichen Diskussion festlegen und diese weiterführen und anpassen, indem sie regelmäßig das Feedback ihrer Belegschaft einfließen lassen.

Als zentraler Bestandteil der Kommunikation sollte die regelmäßige Nutzung von Sprach- oder Videoanrufen Teil der Unternehmenskultur werden (einschließlich Schulungen und technischer Unterstützung bei Bedarf). E-Mails können leicht missverstanden oder nicht richtig gelesen werden. Deshalb ist die Erreichbarkeit über Sprach- oder Videoanrufe für anspruchsvollere oder sensiblere Themen von großem Vorteil.

Wenn sich Anforderungen ändern, möchten MitarbeiterInnen häufig wissen, welche Aufgaben Priorität haben. Daher müssen ManagerInnen in der Lage sein, das Wichtigste hervorzuheben und eine Orientierungshilfe für konkurrierende Anforderungen zu geben. Zudem sollten sie Erfolge und gewonnene Erkenntnisse kommunizieren. Für eine Belegschaft, die nicht mehr physisch im Unternehmen anwesend ist, spielen diese Gespräche eine überaus wichtige Rolle, um auf dem richtigen Kurs zu bleiben. Darüber hinaus tragen sie entscheidend zur Stressreduzierung bei, was durch Maßnahmen wie Gesundheits- und Wellness-Angebote oder die Ermutigung zu videobasierten betrieblichen Veranstaltungen unterstützt werden kann.

Unterstützung durch Technologie

Technologie ist dazu da, den erwünschten Wandel zu unterstützen – und nicht, um ihn zu realiseren. CIOs können mithilfe von Kollaborations-Plattformen – wie Microsoft Teams oder Slack – Prozesse unterstützen und regelmäßig wichtige Updates kommunizieren, ohne die produktive Zeit ihrer MitarbeiterInnen übermäßig zu beanspruchen. Es ist unerlässlich, über solche Plattformen mit virtuellen Teams in Kontakt zu bleiben. Über integrierte anonyme Umfragefunktionen kann außerdem ehrliches Feedback eingeholt werden.

Unternehmen können mit den Geräten und dem umfassenden Partnernetz von Dell erhebliche Produktivitätssteigerungen erzielen. Dell Optimizer hat sich hier besonders bewährt. Die Software passt sich dank künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen an das Nutzungsverhalten an und ermöglicht so eine dynamische Maximierung der Systemleistung. Dell Premium-Geräte steigern die Produktivität und Zufriedenheit einer Remote-Belegschaft, die zuverlässig, effektiv und sicher zusammenarbeiten, neue Ideen ausprobieren und iterativ Konzepte entwickeln kann, sodass Innovationen auf eine völlig neue Art und Weise gefördert und vorangetrieben werden.

Im gegenwärtigen Klima ist eine sorgfältige Auswahl der Technologie unabdingbar, um den schnellen Wandel der Arbeitsplatzkulturen zu unterstützen. Unternehmen benötigen intelligente Hardware, Plattformen und Anwendungen, um die Produktivität, Sicherheit und Zufriedenheit von MitarbeiterInnen zu gewährleisten. Viele Firmen nutzen End-to-End-Lösungen von Dell und VMware, die diesen hybriden Arbeitsplatz ermöglichen. Dabei werden alle Aspekte abgedeckt – von der Bereitstellung intelligenter Laptops und Virtualisierung bis hin zu Remote-Arbeit und Cloud-Management. Das Ergebnis sind eine einfache Bereitstellung, zuverlässige Connectivität und nahtlose und sichere Prozesse – unabhängig davon, wie weit die Belegschaft global verteilt ist.

Weitere Informationen zur Optimierung des hybriden Arbeitsplatzes finden Sie in der Untersuchung zu verteilten Belegschaft.

Erfahren Sie mehr über Dell Technologies und VMware-Lösungen APEX Cloud Services – Cloud as a Service | Dell Technologies Germany