Wie können Sie das Cloud-Management verbessern?

1


8

Die Cloud ist mittlerweile zu einem grundlegenden Element bei der IT-Bereitstellung in den meisten Unternehmen geworden. In seiner 2020 Cloud Computing Survey hat IDG festgestellt, dass 16 % der CIOs davon ausgehen, dass ihre IT-Umgebung bis Mitte 2021 komplett Cloud-basiert sein wird. 43 % denken, dass ihre Umgebung bis dahin größtenteils in der Cloud sein wird. Außerdem nutzen mehr als die Hälfte der befragten IT-Leiter bereits mehrere Public Clouds.

Eine kürzlich von IDG im Auftrag von Dell Technologies und VMware durchgeführte Umfrage unterstreicht diese Punkte. CIOs setzen auf die Cloud, um Mitarbeitern bessere Möglichkeiten zu bieten und bessere Produkte und Erfahrungen für Kunden schaffen zu können. Sie möchten das Wachstum beschleunigen und die Betriebskosten senken. Hybrid- oder Multi-Cloud-Umgebungen rücken immer mehr in den Fokus, da sie die Bereitstellung optimierter Umgebungen für unterschiedliche Anwendungen ermöglichen. Unternehmen im Raum EMEA stellen durchschnittlich mehr als fünf verschiedene Cloud-Umgebungen bereit und aus der Umfrage geht hervor, dass Organisationen bei Bereitstellung einer erhöhten Anzahl separater Clouds von mehr Vorteilen profitieren.

Die Nutzung von Clouds hat aber auch Nachteile. In der 2020 Cloud Computing Survey von IDG werden Probleme wie die Kontrolle über Cloud-Kosten, das Management von Datenschutz und -sicherheit, Governance und Compliance sowie mangelndes Fachwissen in Sachen Cloud-Management genannt. Fast die Hälfte aller Unternehmen mit mehreren Clouds hatte mit gesteigerter Komplexität zu kämpfen.

Es stellt sich also die Frage: Wie können Unternehmen das Cloud-Management verbessern, um die Effizienz der Cloud bestmöglich nutzen zu können, ohne durch die Managementkomplexität überfordert zu sein? Wir haben mit CIOs, Technologieexperten, Analysten und IT-Leitern gesprochen, um das herauszufinden.

„Die Herausforderung für die meisten Unternehmen besteht darin, die beste Möglichkeit zum Orchestrieren und Managen ihrer Bereitstellung in mehreren Clouds zu finden“, so Jack Gold, Präsident und Principal Analyst bei J. Gold Associates. Gold glaubt, dass schätzungsweise 75 % der Unternehmen aktuell mehr als eine Cloud für die Datenverarbeitung nutzen – und wenn es für jede Cloud-Instanz plattformspezifische Managementtools gibt, erschwert dies schlussendlich das Management.

„Für ein wirklich effektives Kosten- und Funktionsmanagement müssen Unternehmen ein Tool für das plattformübergreifende Multi-Cloud-Management bereitstellen, mit dem alles von einer zentralen Stelle aus verwaltet werden kann – sowohl im Hinblick auf die Clouds selbst als auch im Hinblick auf Nutzungsrichtlinien und Sicherheitsprofile“, erläutert Gold. Außerdem warnt er davor, dass das Management noch schwieriger werde, je mehr die Cloud am Edge zum Einsatz komme. „Ohne eine solche integrierte Funktion für das Management erwarten Unternehmen erhöhte Kosten, suboptimale Cloud-Leistung und potenzielle Sicherheitsbeeinträchtigungen“, fügt Gold hinzu.

Zeus Kerravala, Gründer und Principal Analyst bei ZK Research, stimmt dem zu und weist darauf hin, dass „die beste Option zum Verbessern des Cloud-Managements die Normalisierung von Funktionen über Clouds hinweg ist“.

„Die größte Herausforderung bei einer hybriden Multi-Cloud-Architektur ist, dass sich die Managementtools je nach Cloud-Anbieter unterscheiden“, erklärt er. Das bedeutet, dass „selbst die einfachste Aufgabe mit Komplexität behaftet sein kann, da sie für jede Cloud-Instanz wiederholt werden muss und das zu menschlichen Fehlern und Inkonsistenzen führt“.

Kerravala in der Ansicht, dass IT-Leiter „nach einer Cloud-Managementplattform Ausschau halten sollten, die über Cloud-Anbieter hinweg eingesetzt werden kann, um für eine gewisse Konsistenz in den betrieblichen Prozessen zu sorgen“. Als Vorteile davon nennt er „schnellere Updates, weniger Änderungen und mehr Agilität“.

Larry Larmeu, Enterprise Technology Leader bei Accenture, vertritt die gleiche Linie, glaubt aber auch, dass die Automatisierung eine Rolle spielt.

„Die Automatisierung und Standardisierung sind unerlässlich, um in Sachen Cloud die Kontrolle zu übernehmen“, so Larmeu. „Manuelle Prozesse und fortwährende Ausnahmen beeinträchtigen die Skalierbarkeit, weshalb die Anbieter von Public Clouds Kataloge an standardisierten Services erstellen. Das erleichtert die Kontrolle und vertikale Skalierung.“

Christopher Adjei-Ampofo, CIO und Head of Procurement bei Uphold, ist ebenfalls der Meinung, dass mehr Automatisierung der Schlüssel ist und dass Unternehmen durch die Automatisierung von Prozessen wie Installation, Konfiguration und Management der IT-Umgebung das Management optimieren und die menschliche Beteiligung reduzieren können. Dadurch lassen sich Fehler begrenzen und Risiken und Kosten minimieren. Außerdem empfiehlt er, im Voraus für dynamische Kapazität zu planen. Ihm zufolge besteht das Ziel im „Design einer Architektur mit Funktionen für die automatische Skalierung zum bedarfsbasierten Anpassen an die Nutzungsanforderungen“.

Wenn die Komplexität durch die Nutzung mehrerer Anbieter gesteigert wird, sollten IT-Leiter sich auch Gedanken über die Rationalisierung ihrer Cloud-Bereitstellungen machen. „Wenn Sie statt drei Anbietern zwei einsetzen und damit dasselbe erreichen können, reduzieren Sie die Komplexität und erleichtern Ihrem Team das Cloud-Management“, so Larry Larmeu.

Für Chuck Brooks, Präsident von Brooks Consulting International und Georgetown University Faculty im Graduate Cybersecurity Risk Management Program, ist das Management der Daten „ein fundamentaler Aspekt des Cloud-Managements“.

Brooks empfiehlt Unternehmen die Erarbeitung einer Strategie zum Ermitteln, wie und wo ihre Daten gesichert und gespeichert sind. So können sie die Nutzung von Public Cloud- und Hybrid Cloud-basierten Services optimieren und die besten Möglichkeiten bieten, ohne das Budget zu überschreiten.

„Aus Administrationsperspektive ermöglichen die Nutzung der Cloud und Hybrid Clouds die Implementierung dynamischer Richtlinien und eine schnellere Verschlüsselung“, so Brooks. Gleichzeitig wird damit für „mehr Transparenz für die Zugriffskontrolle“ gesorgt. Brooks glaubt, dass dies Unternehmen helfen kann, ihre Datenrisiken zu reduzieren und sich vor steigenden Cloud-Kosten zu schützen.

Schlussendlich geht es bei einem erfolgreichen Cloud-Management darum, Transparenz zu erreichen und ein solides Toolset aus Software und Services aufzubauen, mit dem Sie die Kontrolle übernehmen können. Unternehmen müssen einen umfassenden Überblick darüber haben, was wo und von wem verwendet wird, und einen Plan entwickeln, um ihre Cloud-Services und -Ressourcen auf ihre geschäftlichen Ziele abzustimmen. Mit Tools, Automatisierung und Managed Services können Administration und Management optimiert werden und eine einzige Oberfläche für die gesamte Umgebung rückt in greifbare Nähe. Die Cloud erfordert einen neuen Ansatz für das Management – und auch neue Kompetenzen –, aber mit den richtigen Tools und einer langfristigen Strategie können IT-Workloads reduziert statt vergrößert werden.

Melden Sie sich hier für eine Demonstration von vRealize Cloud Management an und erfahren Sie mehr darüber, wie Dell und VMware Ihnen bei der Bewältigung Ihrer Cloud-Managementherausforderungen helfen können. Unsere zentrale Cloud-Managementplattform ermöglicht konsistente Bereitstellungen und Abläufe für Anwendungen, Infrastruktur und Plattformservices vom Rechenzentrum über die Cloud bis hin zum Edge. Durch diese Demonstration können Sie sich ein Bild davon machen, wie vRealize Ihnen zu schnelleren Innovationen und mehr Effizienz und Kontrolle verhelfen kann.

Dell Technologies Lösungen unterstützt durch Intel®DellTechnologies.com/de/ControlYourCloud