Wer kontrolliert Ihre Daten?

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In den letzten fünf Jahren haben viele Unternehmen nicht nur ihre Daten, sondern auch ihre Anwendungen in die Public Cloud verschoben. Zu diesem Zeitpunkt erschien dies als logische Maßnahme. Nachdem die IT und größere Unternehmen jedoch mehr Erfahrungen und Kenntnisse über Cloud-Services gesammelt hatten, wurden die Nachteile der Speicherung wichtiger Unternehmensdaten in der Public Cloud offensichtlich. Mittlerweile wurden viele der Daten aus der Public Cloud wieder zurückgeholt und stattdessen in einer hybriden Cloud-Infrastruktur oder in lokalen Rechenzentren gespeichert. Einer aktuellen IDC-Studie zufolge planen 80 % der Unternehmen, ihre Workloads wieder in lokale Infrastrukturen zurückzuholen.

Dabei spielen Zweifel an der Sicherheit der Daten eine entscheidende Rolle; sie sind jedoch nicht der einzige Grund für diesen Trend. Vier weitere wichtige Faktoren geben den Anstoß zu einer Neubewertung von Daten-Storage in der Public Cloud:

·        Unmittelbarer und dauerhafter Datenzugriff – Die Integration von Echtzeitdaten wird zur Norm, da immer mehr neue Anwendungen Microservices oder Kubernetes verwenden. Doch dafür ist ein entsprechender Datenzugriff erforderlich. Außerdem erstellen viele Unternehmen eine Datenebene, um Datenbestände aus dem gesamten Unternehmen nutzen zu können, was vollständige Transparenz, Mobilität und Zugriff erfordert. Einige Public-Cloud-Services erfüllen diese Anforderungen nicht.

·        Die Notwendigkeit einer größeren Datenmobilität – Damit Daten auf viele, unterschiedliche Weisen neu kombiniert werden können, dürfen sie nicht an ein einzelnes Anwendungssilo gebunden sein. Wenn sich ein solches Silo jedoch in einer Public Cloud befindet, kann die Mobilität eingeschränkt sein. Durch Verschieben der Daten in eine einzige, konsistente und Hybrid-Cloud-fähige Infrastruktur, verbessert sich die Mobilität.

·        Verschärfung von Compliance sowie gesetzlicher und behördlicher Bestimmungen – Seit des Inkrafttretens der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) im Jahr 2018 wurden auch in anderen Ländern weltweit Gesetze und Statuten zum Datenschutz veröffentlicht. Als Folge haben Unternehmen neu bewertet, wie und wo sie ihre Daten speichern, und dabei festgestellt, dass einige LOB-Managementteams Cloud-Verträge abgeschlossen haben, ohne die Complianceanforderungen und gesetzlichen Bestimmungen im Detail zu kennen. Daraus haben sie den Schluss gezogen, dass viele Public-Cloud-Services nicht über die notwendige Transparenz und den lokalisierbaren Storage verfügen, um die aktuellen und zukünftigen Complianceanforderungen und gesetzlichen Bestimmungen zu erfüllen. Unternehmen, die die Gewährleistung der Compliance erleichtern möchten, werden mit hoher Wahrscheinlichkeit ihre Daten in das lokale Unternehmensnetzwerk zurückholen.

·        Kosten – Zahlreiche Probleme haben dazu geführt, dass Zweifel an der Kosteneffizienz der Speicherung von Daten in der Public Cloud aufkamen. Eine aktuelle Studie der Risikokapitalgesellschaft Andreesen Horowitz legt nahe, dass sich bei Unternehmen mit großem Datendurchsatz die Kosten durch die Verwendung der Public Cloud verdoppeln können. Darüber hinaus waren viele Unternehmen überrascht und verärgert über die hohen Kosten der Cloud-Services für die Rückführung der Daten. In einem aktuellen CIO-Artikel wurde von einem Fall berichtet, in dem die Kosten für die Datenrückführung vier Mal höher waren als erwartet.

Zudem wurden sowohl lokale als auch Hybrid-Cloud-Lösungen deutlich weiterentwickelt und stellen mittlerweile wettbewerbsfähige Alternativen zu Storage in der Public Cloud dar.

Neue hybride und lokale Technologielösungen ermöglichen einen neuen Ansatz

Als die ersten Public-Cloud-Services aufkamen, waren sie aus ökonomischer und betrieblicher Sicht bisherigen Legacy-Infrastrukturen deutlich überlegen. Dieser Vorsprung vor Legacy-Infrastrukturen hat sich jedoch mittlerweile stark nivelliert. Beispielsweise gleichen verbesserte Betriebsplattformen für hybride und lokale Optionen wie VMware Cloud Foundation die Geschwindigkeits- und Nutzungsunterschiede weitgehend aus und IT-Abteilungen profitieren von einer einzigen, umfassenden Betriebsumgebung für unterschiedliche IT-Ressourcen.

Führende Infrastrukturanbieter wie Dell haben Programme vorgestellt, die dasselbe nutzungsbasierte Preisprinzip wie die Cloud bieten, Hardware um eine Größenordnung (oder gar zwei) schneller bereitstellen als Legacy-Prozesse und Betriebsaktivitäten wie das Patching vollständig automatisieren. Diese neuen Ansätze versprechen darüber hinaus dieselbe Kostensicherheit wie Cloud-Services. Es ist also nun möglich, eine Hybrid Cloud oder lokale Infrastruktur zu implementieren, die weitgehend mit Public-Cloud-Services vergleichbar ist. Diese Cloud-ähnlichen Optionen bieten Unternehmen nicht nur mit der Public Cloud vergleichbare Vorteile, sondern auch eine wesentlich größere Kontrolle.

Gleichzeitig ergeben sich aus der Nutzung von unterschiedlichen, isolierten Public-Cloud-Services Probleme, die die Einführung digitaler Geschäftsmodelle der nächsten Generation ausbremsen. Beispiel:

·        Datensilos – Moderne Organisationen betrachten ihre Daten als Unternehmensressource, die durch unterschiedliche Anwendungen genutzt und geteilt werden kann. In einigen Fällen führt die Nutzung von Public-Cloud-Services zu Datensilos, durch die die Nutzung dieser Daten in neuen Workloads komplexer und teurer wird.

·        Latenz – Der Zugriff auf Daten in der Cloud ist häufig mit Latenzen verbunden, die beim Zugriff auf Daten in lokalen Systemen oder in einer Hybrid Cloud nicht auftreten. Daraus können sich Zeitprobleme ergeben. Darüber hinaus ist die Latenz von Public-Cloud-Services für den Einsatz neuer Anwendungen (Industry 4.0, Sensornetzwerke, AR/VR usw.), die für den Betrieb eine Edge-Infrastruktur benötigen, inakzeptabel.

·        Transparenz – Nahezu alle Public-Cloud-Services verfügen zwar über Tools, die für umfassende Datentransparenz sorgen, diese sind jedoch üblicherweise nicht oder nur teilweise mit den in der Hybrid Cloud oder in der lokalen Infrastruktur verwendeten Tools kompatibel. Wenn die Datentransparenz nicht mit einer einzigen Lösung automatisiert werden kann, beeinträchtigt dies sowohl die Entwicklungs- als auch die Betriebsteams.

·        Inkonsistenz – Einer der möglicherweise größten strategischen Trends im IT-Betrieb ist der Wechsel zum automatisierten Betrieb. Schon bald werden viele der täglichen Aufgaben des Infrastrukturbetriebs von Software ausgeführt werden. Wenn sich Public-Cloud-Services nicht nahtlos in diese Automatisierungstools integrieren lassen, entstehen Ausnahmefälle, um die sich IT-Personal kümmern muss, was wiederum die Vorteile der Automatisierung schmälert.

Die Storage-Lösung APEX von Dell Technologies bietet eine moderne Cloud-Storage-Infrastruktur

APEX von Dell Technologies ist eine revolutionäre Möglichkeit, die Flexibilität, Kosteneffizienz, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit der Public Cloud bei Bereitstellungen vor Ort oder in der Hybrid Cloud zu nutzen. Die Lösung wartet mit einem „Pay as you go“-Preismodell auf, mit dem sich ein völlig neuer Grad an Kosteneffizienz erzielen lässt. Darüber hinaus verkürzt sich die Zeit für die Bereitstellung zusätzlicher Storage-Infrastruktur im Vergleich zu bisherigen Ansätzen dramatisch. APEX unterstützt mehrere Edge- und Multi-Cloud-Modelle, wodurch sich Datenlatenzprobleme vermeiden lassen, und bietet gleichzeitig die für die Anforderungen der Datenhoheit erforderliche Kontrolle. Zudem bietet APEX die Flexibilität zur Erfüllung aktueller und zukünftiger Complianceanforderungen für personenbezogene und andere sensible Daten.

Dies belegt auch eine aktuelle IDC-Umfrage unter APEX-Kunden, die folgende Vorteile nannten:

·        39 % aller Befragten konnten über einen Zeitraum von drei Jahren geringere Betriebskosten verzeichnen.

·        60 % aller Befragten stellten eine schnellere Bereitstellung von IT-Ressourcen fest.

·        88 % aller Befragten hatten weniger ungeplante Ausfallzeiten.

·        38 % aller Befragten berichteten von effizienteren IT-Infrastrukturteams.

·        34 % aller Befragten erzielten eine geringere Pufferkapazität.

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Erfahren Sie mehr über Dell Technologies und VMware-Lösungen APEX Cloud Services – Cloud as a Service | Dell Technologies Germany